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  SCHOCK

ein lebensbedrohlicher Zustand !!!

Unter Schock versteht man die ungleiche Verteilung des Blutes zwischen dem Fassungsvermögen der Blutgefäße und dem zirkulierenden Blutvolumen. Es kommt zu einer unzureichenden Blutversorgung lebenswichtiger Organe (Gehirn, Nebenniere) und damit zu deren Funktionsstörung. Schock entsteht immer als Folge von Krankheitsursachen ist nie die Ursache selbst. Die Erkennung und die Behandlung
von Schock muss bei Erste Hilfe – Maßnahmen immer an erster Stelle stehen.

SCHOCKFORMEN UND IHRE ERKENNUNG

Bei jeder Erkrankung oder Verletzung besteht die Möglichkeit, dass sich ein Schockzustand entwickelt.
Kardiovaskulärer Schock (Herzversagen): Entsteht als Folge von Schädigung des Herzens (akute und chronische Herzerkrankungen) Hypovolämischer Schock (Flüssigkeitsverlust): Entsteht als Folge von starkem Blut- bzw. Flüssigkeitsverlust (äußere und innere Verletzungen, anhaltende Durchfälle, Erbrechen, Verbrennungen, Erfrierungen) Septischer Schock Tritt häufig bei Jungtieren als Folge von schwerwiegend bakteriellen Infektionen auf.
Anaphylaktischer Schock (Allergie): Entsteht als Folge von allergischen Reaktionen neurogener Schock (Nervenstörungen): Entsteht durch starke Schmerzen oder Schädelverletzungen (Zerrung der Eingeweide, Quetschung der Hoden, extrem psychische Belastungen bei Unfälle) Anzeichen
Die auslösenden Faktoren für einen Schockzustand sind zwar sehr verschieden doch sind die Symptome nahezu gleich, sie können einzeln oder in Kombinationen auftreten:

Besonders zu achten ist auf allgemeine Schwäche, Bewegungsunlust oder -unfähigkeit.
Der Hund macht einen leicht abwesenden und geschwächten Eindruck.
Es kommt zu Verlust des Stehvermögens, Durst, eventuell Erbrechen.
Bei schweren Schockzuständen kann das Tier auch bewußtlos sein.
Die Hauttemperatur ist herabgesetzt besonders an den Akren, die Schleimhäute (Zunge, Zahnfleisch) und die Haut sind blaß bis bläulich verfärbt (Zyanose).
Der Hund atmet schnell und oberflächlich.
Erhöhte Herzfrequenz


Erste Hilfe – Maßnahmen
Legen Sie den Hund auf die Seite (möglichst auf eine Decke).
Ist das Tier noch in der Lage selbständig zu trinken, bieten Sie ihm Flüssigkeit an. (nicht bei bewußtlosen Tieren)
Strecken Sie den Kopf des Tieres und achten Sie darauf, dass der Hund frei atmen kann (eventuell Zunge hervorziehen, Erbrochenes entfernen).
Lagern Sie den hinteren Körperteil hoch (Polster unterlegen).
Wickeln Sie das Tier in eine Decke, um es warm zu halten (Wärmeregulation des Körpers funktioniert nicht mehr).
Versuchen Sie starke Blutungen zu stoppen.
Tierarztbesuch !!

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Zwinger von der Einflugschneise  | rudi@einflugschneise.com