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Ahnentafeln sind kein Stammbaum

"Rasse-Echtheitszertifikat" heißt das wichtigste Papier, das ein Schäferhundkäufer erhalten muss. Nur ein vom FCI und VDH anerkannter Verein wie der SV stellt es aus. Kein Hund ohne diesen Pass kann als rassereiner Deutscher Schäferhund gelten. Anders als Ahnentafeln, die vier Generationen zurückgehen, führt der Stammbaum zur Wurzel der Rasse – zum Stammvater. Beim SV ist das „Horand von Grafrath“, Zuchtbuchnummer eins.

 

Erstellt und ausgegeben wird die Ahnentafel vom SV. In diesem "vereinsamtlichen Auszug" aus dem Zuchtbuch (darin sind zurzeit über 2 Mio. Hunde erfasst) sind die insgesamt 30 direkten Vorfahren des Tiers angegeben. Das Rasse-Echtheitszertifikat führt also bis in die Generation der Ururgroßeltern des Hundes zurück und gibt auch Auskunft über deren Qualitäten. Für 30 Hunde sind darin einzeln die Leistungsnachweise aufgeführt, Informationen über Farbe der Geschwister und über Haarart, Farben, Ausbildungs-, Ausstellungs- und Körergebnisse der Vorfahren und deren Geschwister. Für den verantwortungsvollen Züchter bieten die hier zusammengestellten Informationen die wichtigste Grundlage für eine planvolle Arbeit.

 

Falls bereits vorhanden, enthält die Ahnentafel auch den Körbericht des Hundes. Wichtig darin ist die Beschreibung des Hundes. Aus ihr gehen seine Vorzüge und Nachteile, die guten und weniger guten Eigenschaften hervor. Auch Raum für zuchtbuch- und köramtliche Vermerke bietet die Ahnentafel: Wurde der Hund angekört, und wenn ja, in welcher Klasse und wie lange.

 

In der Ahnentafel sind schließlich noch die Besitzverhältnisse vermerkt. Der Verkäufer eines Deutschen Schäferhundes ist verpflichtet, bei dessen Abgabe die Ahnentafel mit auszuhändigen und darin den neuen Eigentümer mit Angabe des Datums einzutragen und zu bestätigen.

 

Absicherung der Abstammungsangaben mit molekulargenetischer Diagnostik

Schon seit einigen Jahren werden in der modernen Tierhaltung erfolgreich biotechnologische Verfahren für züchterische Zielsetzungen eingesetzt. Eine dieser Zielsetzungen betrifft heute die Stammbaumsicherung.

 

Mit der Einführung DNA-analytischer Methoden (DNA=Erbgut) hat der SV als einer der ersten Zuchtvereine die Bedeutung dieser Methoden erkannt und die molekularbiologische Abstammungssicherung für Zuchttiere seit Januar 1999 zur Pflicht gemacht. Die Einzelresultate werden in einer genetischen Datenbank erfasst und sind für nachfolgende Abstammungsuntersuchungen jederzeit abrufbar.

 

Es ist unmittelbar einleuchtend, dass für die korrekte Zuchtbuchführung die Abstammungsverhältnisse gesichert sein müssen. Nicht nur aus formalen Gründen, sondern auch, weil aus den Stammbäumen heraus wichtige Zuchtentscheidungen getroffen werden. So lassen sich aus der Merkmalskonstellation der Elterntiere u. U. Vorhersagen über die Merkmalsausprägung der Nachkommen treffen. Dies freilich nur auf Basis einer gesicherten Abstammung.

 

Das Verfahren beginnt mit der Blutentnahme, dem Ausfüllen der Begleitpapiere und dem Versand durch einen Tierarzt. Die eingegangenen Proben werden vom Labor registriert, analysiert und langfristig eingelagert. Die erstellten Resultate, die Genotypenformeln, werden in einer eigens konzipierten Datenbank erfasst und stehen für spätere Abstammungsuntersuchungen, die ausschließlich vom SV veranlasst werden, zur Verfügung. Nach Mitteilung eines positiven Befundes an den SV erhält der Züchter den DNA-Stempel in der Ahnentafel.

Zwinger von der Einflugschneise  | rudi@einflugschneise.com